{"id":1953,"date":"2021-08-27T05:51:03","date_gmt":"2021-08-27T05:51:03","guid":{"rendered":"https:\/\/aurelium.label-3.com\/?page_id=1953"},"modified":"2021-10-08T07:10:15","modified_gmt":"2021-10-08T07:10:15","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/aurelium.de\/?page_id=1953","title":{"rendered":"GESCHICHTE"},"content":{"rendered":"<h1>\n<h1 style=\"color: white; display: inline-block; background-color: #ebaf1b; padding: 10px;\">ARCHITEKTUR<\/h1>\n<\/h1>\n<div>\n<p>Das AURELIUM wurde nach fast vier Jahren Planungs- und Realisierungsphase und einer Bauzeit von ungef\u00e4hr zweieinhalb am 15. April 2016 feierlich er\u00f6ffnet. Den detailreichen Plan f\u00fcr das markante Geb\u00e4ude hat der Regensburger Architekt Manfred Blasch entworfen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Als Baugrundst\u00fcck war die zwischen dem Ortsrand und der Schallschutzwand auf dem Damm der Kreisstra\u00dfe liegende langgestreckte Angerwiese vorgegeben, also <strong>das ehemalige Flussbett des Regen<\/strong>, bevor dieser Ende der 1970er Jahre wegen des Baus der Autobahn nach Osten umverlegt wurde.<\/p>\n<p>Aus der Ortschronik von Lappersdorf hat der Architekt die im Grunde sehr traditionelle monolithische <strong>Bauk\u00f6rper-Grundform eines Stadelgeb\u00e4udes <\/strong>abgeleitet. Die Urspr\u00fcnge des Ortes gehen n\u00e4mlich auf eine Au\u00dfenstelle des damals m\u00e4chtigen Klosters Emmeram zur\u00fcck, eine sogenannte Kloster\u00f6konomie. Eine steile Dachneigung ist f\u00fcr diese Geb\u00e4udetypologie charakteristisch, die gew\u00e4hlte Steilheit des Daches hat Blasch zudem beim \u00e4ltesten Geb\u00e4ude Lappersdorf, dem <strong>Zeitlerhaus, <\/strong>entliehen.<\/p>\n<p>Die Aspekte\u00a0Erlebnis, Atmosph\u00e4re, Repr\u00e4sentation, Erinnerbarkeit und Wahrnehmbarkeit\u00a0wurden vom Architekten bei der Planung des Kulturhauses mit in die \u00dcberlegungen einzubezogen. Auf der Suche nach einem augenf\u00e4lligen und strahlenden \u00c4u\u00dferen, das Blasch als \u201e<strong>Festkleid f\u00fcr das Geb\u00e4udes\u201c<\/strong> bezeichnete, ist er auf ein traditionelles, bew\u00e4hrtes, langlebiges und wartungsarmes Material gesto\u00dfen: Kupferblech<br \/>Durch Beimengung von insgesamt rund <strong>5% Anteilen Zinn und Aluminium<\/strong> verwandelt sich das ansonsten schwarzbraune Kupferblech in eine dauerhaft mattschimmernde goldfarbene Oberfl\u00e4che. Sie verleiht dem Geb\u00e4ude in der untergehenden Abendsonne eine warme Ausstrahlung und Atmosph\u00e4re, was wiederum f\u00fcr einen hohen <strong>Wiedererkennungs- und Erinnerungswert<\/strong> des Geb\u00e4udes f\u00f6rderlich ist. \u00a0<\/p>\n<p>Das <strong>Grau<\/strong> <strong>des Oberpf\u00e4lzer L\u00f6wen<\/strong> sowie der Wellenlinie des Regens findet sich in den Sichtbetonfl\u00e4chen wieder.<br \/>Das <strong>Gold des Zinnenbalkens<\/strong> dominiert die Au\u00dfenerscheinung des Geb\u00e4udes, auch die Farbe des Holzes der Tragkonstruktionen des Saaldaches und des Foyers lassen sich in diese Farbkategorie einordnen.<br \/>Das <strong>Blau des Wappenhintergrundes<\/strong> betont T\u00fcren und Teile der Innenausstattung <br \/>Vom <strong>Gr\u00fcn der Landschaften<\/strong> und Wiesen wird das Geb\u00e4ude umgeben.<\/p>\n<p>Weitere Bez\u00fcge zum Bauort, dem ehemaligen Regenbett, sind auch in Details versteckt:<\/p>\n<ul>\n<li>in der <strong>Wellenstruktur an den Akustik-Wandbekleidungen<\/strong> des gro\u00dfen Saals und des Seminarraums im 1.OG,<\/li>\n<li>in den <strong>Leuchten im Foyer<\/strong>, die sich nachts hundertfach in den Glasfl\u00e4chen spiegeln und die an Flusskieselsteine erinnern,<\/li>\n<li>in der <strong>Freianlagengestaltung<\/strong>, die sich mit ihren <strong>Kieselsteinfeldern <\/strong>und den zeitweise hohen <strong>Ufergew\u00e4chsen<\/strong> dem Thema Regenufer verschrieben hat,<\/li>\n<li>und in der beeindruckenden, 7m langen Regenzille, die aus einem massiven Granitblock herausgebrochen, als <strong>Kunstobjekt <\/strong>vor der Foyerfassade vor Anker liegt (gestaltet von Heiner Glas \/ Nittendorf).<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/1612523_cs6_Vorschau.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h3>_1612523_cs6_Vorschau<\/h3>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aurelium.label-3.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/1612879-81_Vorschau.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aurelium.label-3.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/1612848_cs6_Vorschau.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aurelium.label-3.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/1612925_cs6_Vorschau.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aurelium.label-3.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wappen_3_frei.png\" alt=\"\"><\/p>\n<div>\n<p>Farbkonzept inspiriert vom Lappersdorfer Wappen<\/p>\n<\/p>\n<p>Erbaut im ehemaligen Flussbett des Regen<\/p>\n<\/p>\n<p>Strahlendes goldenes Erscheinungsbild<\/p>\n<\/p>\n<p>Markante Bauk\u00f6rper-Grundform eines Stadelgeb\u00e4udes<\/p>\n<\/p>\n<p>Hallen- und Foyerkonstruktion in \u00f6kologischer Holzbauweise<\/p>\n<\/div>\n<h1>\n<h1 style=\"color: white; display: inline-block; background-color: #ebaf1b; padding: 10px;\">MARKANTES STEILES SATTELDACH<\/h1>\n<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aurelium.label-3.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/1612542_cs6_Vorschau.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>\n<p>Die l\u00e4ngsorientierte Geb\u00e4udegrundform des B\u00fcrger- und Kulturzentrums im tieferliegenden Angerbereich r\u00fcckt bewusst von der kleinteiligen Ortsrandbebauung ab und markiert damit die Sonderstellung und Bedeutung des neuen Gemeinschaftsgeb\u00e4udes im Ortsgrundriss. Die markante steile Dachform symbolisiert die besondere Bedeutung des neuen Kulturzentrums und kompensiert Nachteile der Wahrnehmung des Geb\u00e4udes, die durch die tiefer liegende Baufl\u00e4che im Anger (ehemaliges Flussbett des Regen) gegeben sind.<\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude orientiert sich mit einer seiner verglasten Eingangs- und markanten Saal-Giebelseite in Richtung Nordnordwest und schafft beziehungsweise erh\u00e4lt damit die M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine gute stadtr\u00e4umliche An- beziehungsweise Einbindung des Kultur- und Begegnungszentrums in ein hier gegebenenfalls mittelfristig in kurzer Entfernung zum neuen Aurelium in Zukunft zu entwickelnden Konzepts eines neuen Ortszentrumsbereichs (Neue Mitte Lappersdorf). Mit dem AURELIUM wird der gr\u00fcne Anger im Zentrum von Lappersdorf mit einer neuen kulturellen Nutzung aufgewertet und beh\u00e4lt zugleich seine wichtige Funktion als gr\u00fcner Verbindungs- und Naherholungsraum. Die Lage im und am ehemaligen Flusslauf des Regen wird als Inspiration f\u00fcr die Gestaltung des Umfelds aufgenommen. Kies und Weiden ziehen sich als Leitelemente durch den gr\u00fcnen Anger und betten das neue Veranstaltungsgeb\u00e4ude in eine imaginierte Flusslandschaft ein. Die verwendeten Oberfl\u00e4chenmaterialien wie Kieselpflaster, Kiessch\u00fcttungen und der Kieszuschlag des Asphalts unterst\u00fctzen diesen gestalterischen Ansatz.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h3>Mehr &#8230;<\/h3>\n<div>\n<p><strong>Vorgelagertes Foyer<\/strong><\/p>\n<p>Eine schmale, fast sieben Meter lange Granitboot-Pl\u00e4tte ist in ein mit Kieselpflaster verfestigtes Wassergerinne eingebunden. Die mit dem Bildhauer Heinrich Glas erarbeitete Komposition ruft die Erinnerung an das ehemalige Regenufer wieder ins Ged\u00e4chtnis. Die monolithische Ausformung der traditionellen Regenzille ist dem Aurelium als Tr\u00e4ger und Gef\u00e4hrt beigestellt. Dies zeigt den kulturellen Anspruch des Orts auch im Au\u00dfenbereich signifikant auf.<\/p>\n<p>Die Hauptfunktionen des Raumprogramms wie der gro\u00dfe B\u00fcrger- beziehungsweise Veranstaltungssaal mit vorgelagertem Foyer sind barrierefrei und mit guter Orientierbarkeit in der Erdgeschossebene des Neubaus organisiert. Die l\u00e4ngsorientierte Foyerhalle empf\u00e4ngt die Besucher aus den beiden Haupterschliessungsrichtungen von Norden sowie von S\u00fcden und leitet sie \u00fcber mehrere Zug\u00e4nge in den gro\u00dfen B\u00fcrgersaal. Die zur hohen Foyerhalle hin offene Galerie im Obergeschoss erweitert die erdgeschossigen Pausenfl\u00e4chen geschickt und bietet ein interessantes Raumerlebnis. Das Foyer kann bei entsprechender Witterung \u00fcber verschiebbare Glast\u00fcrelemente gro\u00dfz\u00fcgig zu einem direkt vorgelagerten Terrassenbereich ins Freie erweitert werden.<\/p>\n<p>Der unterteilbare B\u00fcrgersaal mit dem gro\u00dfz\u00fcgigen B\u00fchnenbereich fasst bei Maximalbelegung rund 450 Personen an Tischen beziehungsweise bis etwa 600 Personen bei Reihenbestuhlung.<br \/>Die Glasfassaden des Saals \u00f6ffnen sich nach Osten zum intensiven Gr\u00fcnbestand entlang der Kreisstra\u00dfe. Der raumhaltige, hohe Dachstuhlbereich \u00fcber der Saalfl\u00e4che wird durch zwischen den Hauptbindern verlaufende Holzbalkenlagen optisch gefasst und strukturiert, sodass die H\u00f6henentwicklung des Raums angenehm differenziert wird.<\/p>\n<p>Die haupts\u00e4chliche Hallen- und Foyerkonstruktion ist in \u00f6kologischer Holzbauweise konzipiert.<br \/>Pfosten-Riegel-Glasfassaden komplettieren die vorgenannten Hauptelemente der Konstruktion.<br \/>Der Kontrast der warmen Holzfl\u00e4chen zu den k\u00fchlen Sichtbetonfl\u00e4chen der sonstigen Geb\u00e4udekonstruktion ist abwechslungs- und spannungsreich.<\/p>\n<p>Die Au\u00dfenh\u00fclle des Kulturbaus wird durch eine wartungsfreie, schuppenartige Belegung durch standardisierte Kupferblechelemente gebildet. Durch die Beimischung von rund f\u00fcnf Prozent Zinn erh\u00e4lt die Oberfl\u00e4che der Geb\u00e4udeh\u00fclle einen goldgelben Schimmer, der das Geb\u00e4udevolumen entmaterialisiert und dem Betrachter, je nach Licht- und Sonneneinfall auf die H\u00fcllfl\u00e4chen, eine interessante und vielf\u00e4ltig wechselnde Anmutung des neuen Gemeinschaftsgeb\u00e4udes vermittelt.<br \/>Das AURELIUM bietet insbesondere durch seine steile, hohe Dachform und die beschriebene Au\u00dfenh\u00fcllenwirkung die Chance, ein markant wahrnehmbares, gut erinnerbares und identit\u00e4tsstiftendes Bauwerk f\u00fcr die B\u00fcrger und die G\u00e4ste der Marktgemeinde Lappersdorf zu werden und eine \u00fcberregionale Ausstrahlung f\u00fcr den im Geb\u00e4ude stattfindenden Kulturbetrieb zu erreichen.\u00a0<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlicht am 30.05.16\u00a0<br \/><span>Bericht aus der Bayerischen Staatszeitung Nr. 20 vom 20. Mai 2016 &#8211; BAUEN IN BAYERN<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"style\":\"default\",\"width\":\"default\",\"vertical_align\":\"middle\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"image_position\":\"center-center\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay_gradient\":\"\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"title_element\":\"h1\",\"content\":\"\n\n<h1 style=\\\"color: white; display: inline-block; background-color: #ebaf1b; padding: 10px;\\\">ARCHITEKTUR<\\\/h1>\"},\"modified\":\"2021-08-21T07:54:49.684Z\",\"name\":\"Headline neu\"}]}]},{\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"3-4,1-4\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay_gradient\":\"\",\"width_medium\":\"3-4\"},\"children\":[{\"type\":\"text\",\"props\":{\"margin\":\"default\",\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<p>Das AURELIUM wurde nach fast vier Jahren Planungs- und Realisierungsphase und einer Bauzeit von ungef\\u00e4hr zweieinhalb am 15. 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Die monolithische Ausformung der traditionellen Regenzille ist dem Aurelium als Tr\\u00e4ger und Gef\\u00e4hrt beigestellt. Dies zeigt den kulturellen Anspruch des Orts auch im Au\\u00dfenbereich signifikant auf.<\\\/p>\\n\n\n<p><br \\\/>Die Hauptfunktionen des Raumprogramms wie der gro\\u00dfe B\\u00fcrger- beziehungsweise Veranstaltungssaal mit vorgelagertem Foyer sind barrierefrei und mit guter Orientierbarkeit in der Erdgeschossebene des Neubaus organisiert. Die l\\u00e4ngsorientierte Foyerhalle empf\\u00e4ngt die Besucher aus den beiden Haupterschliessungsrichtungen von Norden sowie von S\\u00fcden und leitet sie \\u00fcber mehrere Zug\\u00e4nge in den gro\\u00dfen B\\u00fcrgersaal. Die zur hohen Foyerhalle hin offene Galerie im Obergeschoss erweitert die erdgeschossigen Pausenfl\\u00e4chen geschickt und bietet ein interessantes Raumerlebnis. Das Foyer kann bei entsprechender Witterung \\u00fcber verschiebbare Glast\\u00fcrelemente gro\\u00dfz\\u00fcgig zu einem direkt vorgelagerten Terrassenbereich ins Freie erweitert werden.<\\\/p>\\n\n\n<p><br \\\/>Der unterteilbare B\\u00fcrgersaal mit dem gro\\u00dfz\\u00fcgigen B\\u00fchnenbereich fasst bei Maximalbelegung rund 450 Personen an Tischen beziehungsweise bis etwa 600 Personen bei Reihenbestuhlung.<br \\\/>Die Glasfassaden des Saals \\u00f6ffnen sich nach Osten zum intensiven Gr\\u00fcnbestand entlang der Kreisstra\\u00dfe. Der raumhaltige, hohe Dachstuhlbereich \\u00fcber der Saalfl\\u00e4che wird durch zwischen den Hauptbindern verlaufende Holzbalkenlagen optisch gefasst und strukturiert, sodass die H\\u00f6henentwicklung des Raums angenehm differenziert wird.<\\\/p>\\n\n\n<p><br \\\/>Die haupts\\u00e4chliche Hallen- und Foyerkonstruktion ist in \\u00f6kologischer Holzbauweise konzipiert.<br \\\/>Pfosten-Riegel-Glasfassaden komplettieren die vorgenannten Hauptelemente der Konstruktion.<br \\\/>Der Kontrast der warmen Holzfl\\u00e4chen zu den k\\u00fchlen Sichtbetonfl\\u00e4chen der sonstigen Geb\\u00e4udekonstruktion ist abwechslungs- und spannungsreich.<\\\/p>\\n\n\n<p><br \\\/>Die Au\\u00dfenh\\u00fclle des Kulturbaus wird durch eine wartungsfreie, schuppenartige Belegung durch standardisierte Kupferblechelemente gebildet. Durch die Beimischung von rund f\\u00fcnf Prozent Zinn erh\\u00e4lt die Oberfl\\u00e4che der Geb\\u00e4udeh\\u00fclle einen goldgelben Schimmer, der das Geb\\u00e4udevolumen entmaterialisiert und dem Betrachter, je nach Licht- und Sonneneinfall auf die H\\u00fcllfl\\u00e4chen, eine interessante und vielf\\u00e4ltig wechselnde Anmutung des neuen Gemeinschaftsgeb\\u00e4udes vermittelt.<br \\\/>Das AURELIUM bietet insbesondere durch seine steile, hohe Dachform und die beschriebene Au\\u00dfenh\\u00fcllenwirkung die Chance, ein markant wahrnehmbares, gut erinnerbares und identit\\u00e4tsstiftendes Bauwerk f\\u00fcr die B\\u00fcrger und die G\\u00e4ste der Marktgemeinde Lappersdorf zu werden und eine \\u00fcberregionale Ausstrahlung f\\u00fcr den im Geb\\u00e4ude stattfindenden Kulturbetrieb zu erreichen.\\u00a0<br \\\/><br \\\/><br \\\/>Ver\\u00f6ffentlicht am 30.05.16\\u00a0<br \\\/><span>Bericht aus der Bayerischen Staatszeitung Nr. 20 vom 20. Mai 2016 - BAUEN IN BAYERN<\\\/span><\\\/p>\"}}]}]}]}],\"modified\":\"2021-10-03T14:26:46.442Z\",\"name\":\"stripe\"}],\"version\":\"2.6.3\"} --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ARCHITEKTUR Das AURELIUM wurde nach fast vier Jahren Planungs- und Realisierungsphase und einer Bauzeit von ungef\u00e4hr zweieinhalb am 15. April 2016 feierlich er\u00f6ffnet. 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